Windpocken

Definition Windpocken

Bei Windpocken handelt es sich um eine hochansteckende Kinderkrankheit, die durch den Varizella-Zoster-Virus (Familie der Herpesviren) übertragen wird.

 

Symptome und Verlauf

Die Windpocken bei Kindern beginnen oft mit einem leichten Fieber. In manchen Fällen leiden sie auch unter Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit. Nach 24 Stunden entstehen dann die kleinen roten Juckpusteln vor allem im Brust- und Kopfbereich. Diese sind mit wasserklaren Bläschen gefüllt. Wenn sie platzen, bildet sich eine braune Kruste, die nach einer gewissen Zeit abfällt. Es entstehen keine Narben. Diese entstehen, wenn das Kind sich, ausgelöst durch den Juckreiz, kratzt.

 

Ursache und Ansteckung

Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus übertragen. Die Ansteckung erfolgt meistens über eine Tröpfcheninfektion. Die Erreger können auch über die Luft übertragen werden. Die Möglichkeit einer Ansteckung beginnt mit den ersten Anzeichen einer Hautirritation (ca. 1-2 Tage vor der Bläschenbildung) und endet mit dem Abfallen der letzten Kruste. Zwischen dem Zeitpunkt der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit liegen ca. 21 Tage.

 

Behandlung/Therapie

Da es sich bei Windpocken um eine Viruserkrankung handelt, werden nur die Symptome behandelt. So kann man z. B. um den Juckreiz zu lindern kühle und feuchte Umschläge machen oder die betroffenen Hautstellen mit einer Lotion eincremen. Bei Windpocken bei Kindern empfiehlt es sich, den Kindern die Fingernägel zu schneiden, damit sie sich nicht wund kratzen und um damit Narbenbildungen und Infektionen zu vermeiden.

Alle medikamentösen Behandlungen, wie z.B. das Verabreichen von fiebersenkenden Mitteln, sollte nur unter ärztlicher Aufsicht geschehen, da es sonst zu gesundheitlichen Schäden kommen kann.

 

Weiterführende Internetseiten

Autor
  • Miriam Cordes
  • Beruf: Diplom Pädagogin
Veröffentlichung
  • Kiggi
  • bei: Kiggi
  • am: 04.11.2016
  • Kategorie: Kinder
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