Chat

Fotograf: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ein "Chatroom" ist ein Internet Forum, in dem Sich die Nutzer in Echtzeit unterhalten und austauschen können (aus dem Englischen "to chat"- plaudern).
Man unterscheidet zwischen offenen, betreuten und moderierten Chats.
In einem offenen Chat kann jeder schreiben, was er will: Es wird diskutiert, und manchmal auch beleidigt, das Gegenüber ist unbekannt. Entgegen der Berichterstattung in den Medien sind die meisten Chatteilnehmer nicht Verbrecher, die nach persönlichen Informationen fischen, oder
Werber, die ein Produkt verkaufen wollen. Trotzdem sollten Sie ein gesundes Misstrauen pflegen, Sie verteilen ja auch nicht Steckbriefe mit Ihrer private Telefonnummer, persönlichen Vorlieben und dem normalen Tagesablauf in der nächstbesten Fußgängerzone. Kinder fehlt diese Einstellung, oder sie geht schon mal im Eifer der Unterhaltung verloren.
Ein betreuter Chat klingt da schon besser, tatsächlich ist diese Aussage so vage wie "kontrollierter Anbau" bei Lebensmitteln. Wer kontrolliert auf was? Wer betreut wann wen? Sie sollten sich beim entsprechenden Plattform-Anbieter nach den Details erkundigen. Wenn einmal die Woche unerwünschte Werbelinks oder explizite Bilder aus den Foren entfernt werden, ist das nicht wirklich hilfreich.

In einem moderierten Chat werden alle Beiträge von einer echten Person gelesen und freigeschaltet (oder bei Bedarf eben nicht). Das kann die Antwortzeiten geringfügig verlängern, aber Sie können sicher sein, dass anstößige oder beleidigende Inhalt gar nicht erst veröffentlicht werden. Mehrfach-Störer werden hier konsequent ausgeschlossen.
Der Chat auf Seitenstark wird zum Beispiel von Studierenden der Universität Leipzig moderiert. Wegen des hohen Personalbedarfs ist dieser Chat nur zu bestimmten Zeiten erreichbar (Stand September 2015: Montag – Freitag 14h – 19h, samstags 14h- 16h). Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschafts-Projekt diverser Kinder-Portale, wie Wissenskarten, Blinde Kuh, Sowieso, Kidsville, Internauten, Losleser, Hanisauland, …

Mit dem Tippen ist es so eine Sache, meist hat man mehr zu sagen, als man Tippen kann, und vor allem schneller. Deshalb wird in Chats viel abgekürzt. Viele dieser Abkürzungen kommen aus dem Englischen: Oft benutzt "lol" ("laughing out loud" - laut lachen), und die Steigerungsform "rofl" ("rolling on the floor laughing" - wörtlich: lachend auf dem Boden rollen, übertragen: sich nicht mehr einkriegen ). Diese Buchstabenfolgen sind kein offizieller Standard, in vielen Chats oder
Foren entwickeln sich eigene Abkürzungen, die im anderen Kontext keinen Sinn ergeben.

Über Sprachgrenzen hinaus werden Smileys und Emoticons verstanden. Da man im Chat die Gestik und Mimik der Teilnehmer nicht sieht, können Beiträge vorsorglich als Witz gekennzeichnet, oder die eigene Stimmung mitgeteilt werden. Smileys sind kleine Graphiken sehr stilisierter Gesichtsausdrücke: Wie das "Mondgesicht" im Kinderreim bestehen sie meist nur aus Augen und einem (lächelnden oder herabgezogenen) Mund. Emoticons sind die Buchstaben- bzw Satzzeichen- Versionen von Smileys. Wenn Sie die Zeichenfolge :-) in Gedanken drehen, sehen Sie ein lächelndes Mondgesicht. Sparsame Tipper lassen auch den Bindestrich für die Nase weg und ein Lächeln wird zu :) . Ein trauriges Gesicht ist :( , Augenzwinkern ;)
In diesem Sinne: MfG & HF (Mit freundlichen Grüßen und habt Spaß – Have Fun)

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