Montessori Pädagogik

Die Geschichte der Montessori-Pädagogik

Die Montessori-Pädagogik geht zurück auf Maria Montessori die am 31. August 1870 in Chiaravalle geboren wurde. Prägend für die Entwicklung des Montessori-Ansatzes war die Beziehung zu Dr. Guiseppe Montesano, aus der ihr unehelicher Sohn Mario entstand und den sie bis zu seinem 15. Lebensjahr in eine Pflegefamilie gab. Diesem Sachverhalt ist vielleicht geschuldet, warum Sie sich für alle Kinder engagierte und nach Ihrem Studium der Medizin ein Pädagogikstudium anschloss. 1907 eröffnete Maria Montessori in Rom das erste Kinderhaus, dem kurze Zeit nachher viele andere folgten.

  

Ansatz der Montessori Pädagogik

Die Montessori-Pädagogik ist ein reformpädagogisches Bildungsangebot. Prägend ist die unmittelbare Orientierung am Kind und dessen Bedürfnissen. Angewandt in fast allen Ländern der Welt trägt diese Pädagogik auch ihren Namen.

 

Die vier Prinzipien der Montessori Pädagogik

Kennzeichnend für die Montessori-Pädagogik sind die folgenden Prinzipien:

1. Alle Kinder werden als vollwertige Menschen betrachtet und ihre Persönlichkeit geachtet.

2. Kindern wird Raum für Entscheidungen eingeräumt, die selbstständiges Denken und Entscheiden unterstützen und damit helfen, den Willen des Kindes zu entwickeln.

3. Den Kindern muss die Möglichkeit gegeben werden, ihrem eigenen Lernbedürfnis zu folgen, da Kinder nur in sensiblen Phasen und damit temporär etwas Bestimmtes lernen wollen.

4. Schwierigkeiten gilt es zu lösen und zu überwinden, anstelle diesen auszuweichen.

 

Kernelemente der Montessori Pädagogik

Kernstück dieser Philosophie bildet die sogenannte Freiarbeit, d.h. die Kinder entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen wollen. Daher sind auch in allen Montessori Kindergärten Bau- und Bastelecken vorgesehen mit einer großen Auswahl an Bilderbüchern, Stiften, Farben und Scheren. Basteln, Singen und Turnen prägt den Alltag eines Kindes. Die Aufgabe der Erzieherinnen besteht darin, die Kinder dabei zu unterstützen, entsprechend Ihrer Bedürfnisse das richtige Angebot an Montessori-Material auszuwählen. Damit bestimmt das Kind den Arbeitsrhythmus weitgehend selbst, wie auch die Entscheidung, alleine oder in der Gruppe spielen oder lernen zu wollen. Montessori-Erzieherinnen kommt also die Aufgabe zu, aus den Kindern selbstständige Persönlichkeiten zu machen und nur punktuell aber konsequent einzugreifen. Mit viel Geduld unterstützen Sie die Kinder beim Gebrauch der Sprach- und Sinnesmaterialien und vermitteln dem Kind dadurch auch die Sinnhaftigkeit von Ordnung in seiner Umgebung. Viele der eingesetzten Materialien wurden von Maria Montessori entwickelt mit dem Ziel Dinge des praktischen Lebens spielend zu erlernen und die geistige Entwicklung des Kindes zu fördern. Alle Montessori-Erzieherinnen haben in der Regel eine Zusatzausbildung für die Montessori-Pädagogik und treten in der Regel -wie bereits beschrieben- eher im Hintergrund auf. Mit den Eltern pflegen Sie eine Beziehungspartnerschaft, die für die optimale Entwicklung des Kindes unabdingbar ist.

 

Interessante Links zur Montessori Pädagogik

Montessori Pädagogik (montessori.de)
Montessori Pädagogik (wikipedia.org)
Montessori Pädagogik (montessori-deutschland.de)
Montessori Pädagogik (montessori-gesellschaft.de)
Montessori Pädagogik (montessori-vereinigung.de)

Anzeige

Erzieher

Kita und Krippe

Kitafinanzierung

Freizeit

Kinder