Musikalische und künstlerische Früherziehung

Geschichte der Musikalische und künstlerische Früherziehung

Die musikalische und künstlerische Früherziehung geht auf Comenius und damit auf das 17. Jahrhundert zurück, indem der mährische Philosoph und Theologe in seinem Werk "Schola infnatiae" ersmals neben den Lehren auch die Bedeutung der Musik für Kinder bis zum 6. Lebensjahr ansprach.

 

Musikalische und künstlerische Früherziehung heute 

Noch heute gehen Pädagogen davon aus, dass die künstlerische und musikalische Früherziehung positiven Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes hat. In vielen pädagogischen Konzepten hat das Kennenlernen und Spielen der Instrumente sowie das erleben und verstehen der Künste einen festen Bestandteil des Aktivitätenspektrums eingenommen. Grund hierfür ist, dass die Musik und die Kunst alle Sinne des Kindes anspricht und entwickelt und damit einen wesentlichen Beitrag liefert, die Umwelt selektiver wahrzunehmen. Da Kinder in jungen Jahren völlig vorurteilsfrei und unvoreingenommen Kunst und Musik erleben gelingt es diesen, die damit verbundenen Wahrnehmungen intensiv zu erleben und im Positiven zu verarbeiten. Da es den Kindern zudem leichter fällt ihre Gedanken und Gefühle in Bildern auszudrücken hat die Kunst einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Entwicklung ihrer sozialen, persönlichen und lernmethodischen Kompetenz.

 

Künstlerische Früherziehung praktisch umgesetzt

In der praktischen Umsetzung findet die künstlerische Früherziehung Einzug durch den Einsatz verschiedenartigster Werkzeuge und Maltechniken, die die Neugierde der Kinder wecken und die Kreativität der Kinder fördern. Aber auch die Gestaltung von Skulpturen und Formen fordert den vollen Einsatz aller Sinne und fördert damit die Motorik und Wahrnehmungen des Kindes. Gleichzeitig bewirken die Ergebnisse des künstlerischen Gestaltens ein Erfolgserlebnis das gerne mit Kindern der Gruppe oder den Erwachsenen geteilt wird.

Zentraler Schwerpunkt der musikalischen Früherziehung gilt der Begabungsförderung sowie der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Hierzu wird die Musik als Mittel zum Zweck eingesetzt Kompetenzen spielerisch und musisch zu erlangen. Obgleich bei der musikalischen Erziehung das Singen, die Instrumente und die Musik im Vordergrund stehen soll letztendlich eine ganzheitliche Förderung des Kindes erreicht werden.

 

Komponenten der musikalischen Früherziehung

In Anlehnung an die Literatur besteht die musikalische Früherziehung aus folgenden Komponenten und soll Musik und Rhythmik den Kindern näher bringen:

 

  1. Musik und Bewegung findet Umsetzung in den gemeinsamen Tänzen die auch die Spontanität und Freude der Kinder fördert
  2. Erste Spielversuche setzen die Grundlage des instrumentalen Spiels und fördern die Feinmotorik
  3. Im gemeinsamen Gesang erleben die Kinder die Mächtigkeit der eigenen Stimme und die Bedeutung der Rhythmik
  4. Das gemeinsame Hören von Musik unterschiedlichster Stilrichtungen fördert Toleranz und stärkt soziale Kompetenz
  5. In der allgemeine Instrumentenkunde werden die Kinder zum Experimentieren mit den Instrumenten angeregt und auf den sorgfältigen Umgang mit diesen vorbereitet
  6. Alles Punkte zusammen sensibilisieren das Gehör und die Wahrnehmung von Entspannung (Stille) und Spannung (Gesang)

Übrigens wurde durch repräsentative Tests nachgewiesen, dass Kinder die ein Instrument erlernt haben meist intelligenter sind Andere. Allerdings sollte jederzeit darauf geachtet werden, dass musikalische Förderung niemals durch Druck zur Überforderung wird. Diese Erfahrung hat wohl jeder von uns schon gemacht.

 

Wertvolle Links:

Musikalische Früherziehung beim bildungsexperten.net

Musikalische und künstlerische Früherziehung in kindergatenpädgogik.de

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