Musik und kindliche Entwicklung in Krippe, Hort und Kita

Grundlagen zur Musik als Schwerpunkt in Krippe, Hort und Kita

In Kindergärten und Krippe ist es heute durchaus auch möglich einen Schwerpunkt oder gar die gesamte Ausrichtung in musikalischer Richtung zu erleben. In einer solchen Einrichtung gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit den Klangwelten zu agieren. Die Kinder erhalten in dieser Klang-Welt die Möglichkeit, sich und die Umwelt auf einem intensiven Weg kennenzulernen. Im Vordergrund steht der Bezug zur Musik, aber auch zu Künstlern. Hier ist es ganz natürlich, dass die Kleinsten bereits sehr früh auch mit einzelnen Musikinstrumenten in Krippe, Hort und Kita in Kontakt kommen. Die Kindergartenkinder werden jedoch nicht permanent in Gesang oder gar Musikunterricht geschult. Ganz im Gegenteil. Das Erleben der eigenen Stimme, der Sprache, der Melodie, des Rhythmus und die der Motorik stehen dabei im Vordergrund.

 

Warum gibt es den Schwerpunkt Musik in Krippe, Hort und Kita?

Die Musik ist seit jeher eine der ältesten Kommunikationswege der Menschheit. Schon zu den Zeiten der Neandertaler wurde auf die eine oder andere Weise kommuniziert und Gefühlen Ausdruck gegeben. Es ist für uns ein natürlicher Prozess den Klängen des Herzens der Mutter zu lauschen. Sollen wir nicht alle dem Rhythmus des Herzens folgen?

 

Musik als pädagogischer Schwerpunkt in Krippe, Hort und Kita setzt genau an diesem Urerleben an. So kann man sich diese Pädagogik von zweierlei Seiten annähern. Da haben wir zum einen die aktuellste Gehirnforschung. Denn neueste Hirnforschungen haben ergeben, dass Musik, Sprache, Denkprozesse und Mathematik auf einer Ebene ablaufen. Die Förderung des einen, hat unweigerlich die Förderung des anderen zur Folge. Man könnte sagen, das Eine bedingt sogar das Andere. Im weiteren Teil ist Musik und deren Schwingung ein wahrer Impuls der Gefühle. Stellen doch die sanften Rhythmen der Natur auch eine Harmonisierung der Seele mit ein. Musik kann uns bewegen, Sie kann uns tragen, hinweg helfen, zum Träumen einladen und doch stimuliert sie zusätzlich unsere vermeintliche Intelligenz auf allen Ebenen.

 

Seit ca. 1925 hat man die Erkenntnis, dass Embryos im Mutterleib hören können. Man hat weiter festgestellt, dass diese nach der Geburt „Ihre“ Musik wiedererkennen konnten und zu dieser eine positive Reaktion aufbauten. Da ist es leicht zu übertragen, dass vor allem in einer Krippe das Klangspiel der Umgebungswelt einen Einfluss auf die Entwicklung haben muss. Zudem unterstützt die Musik die Ausbildung von Synapsen des Gehirns. Die Wissenschaft scheint auch hier noch immer am Anfang zu sein, was Erzieherinnen und Mütter aus aller Welt seit jeher in Ihren Beobachtungen bereits wussten. Dennoch gibt es jetzt auch langsam medizinische und neurobiologische Grundlagen, die dieses alte Wissen neu belegen. Da ist es doch immer wieder erstaunlich, was der Mensch in der heutigen Zeit zu wissen glaubt, vorausgesetzt man kann es berechnen.

 

Hilfreichen Links zum Thema Musik als Schwerpunkt in Krippe, Hort und Kita 

Musik und Entwicklung (familienhandbuch.de)

Musik in der Kita (infantologie.de)

Musik in der Kita als Schwerpunkt (familien-mit-zukunft.de)

 

 

 

 

 

 

 

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