Umgang mit dem PC mit einem Kita Kind

C. Riesenberger

Grundlegendes zum Umgang mit dem PC mit einem Kita Kind

Wie sind die Themenstellungen beim Umgang mit einem PC? Was dürfen Kinder und ab wann? Werden die Kinder durch den Umgang mit dem PC im Kitaalter ihrer natürlichen Fantasie beraubt? In diesem Beitrag wollen wir den Umgang mit dem PC im Kitaalter näher beleuchten.

 

Stand der Dinge zum Umgang mit dem PC und Kinder

Die sogenannten Experten streiten sich nach wie vor. Die einen sind der Meinung, dass Kitakinder mit gezielten PC-Programmen eine Chance erhalten, deutlich schneller den realen Bezug zu den heutigen PC-Welten zu bekommen. Die anderen sehen ein absolutes Horrorszenario, wenn Sie daran denken, dass Ihr Kind sich vor einem PC die Stunden vertreibt und im Anschluss keine Fähigkeiten zur Interaktion mit anderen Kindern hat. Beide Seiten sind zu verstehen. Beide Seiten haben Ihre berechtigten Bedenken gegenüber den Kitakindern. Die Wahrheit liegt wie so oft in der eigenen Perspektive und in der Mitte der Dinge.

 

Computer können Kita-Kindern Spaß machen

Am Ende ist es immer die Frage, wie Sie Ihr Krippenkind an den Computer heran führen und wie sich der gemeinsame Umgang am PC mit dem Kita-Kind gestaltet. Egal ob Sie nun ein Buch lesen oder Fernsehen schauen, es kommt auf die Inhalte an. PC-Programme für Kitakinder und auch das Internet können eine tolle Abwechslung im Lern- und Spielprozess sein.

Der PC bedient sich einer Multifunktionalität und spricht damit die Kinder auf unterschiedlichen Ebenen an. Kurze Filmchen für Kinder, Standbilder für Krippen Kinder, große Schriftzüge für Hort-Kinder, für eine jede Altersstufe ist etwas Passendes dabei. Untermalt werden diese mit Farben, gesprochenem Text und Tönen. Es fällt einem Kita-Kind oft leichter, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, wenn diese bildhaft dargestellt werden. Zu benennen ist hier auch die Interaktion. Das Kita- oder Krippenkind kann selbst bestimmen was es zum aktuellen Zeitpunkt lernen will und damit auch selbstständig entscheiden, welcher Lernprozess angestoßen werden soll wie auch die Geschwindigkeit des Lernens. Vergleicht man diesen Prozess mit dem Fernsehen, so spult dieser seine Inhalte meist einfach ab ohne in eine lernende Interaktion mit den Kindern zu gehen. Das Berieseln vor dem Fernseher  und die Masse an Reizen die auf das Kind einströmen können zu einer hohen Unruhe und Konzentrationsstörungen führen. Da lobt man sich gute Kita-Kinderspiele und Lernsoftware. Hier können die Kinder Ihr eigenes Tempo wählen und zwischendurch Ihren eigenen Gedanken nachhängen.

 

Computer können Kita-Kindern Selbstvertrauen schenken

Gute PC-Spiele für Kitakinder werden nie schimpfen oder einen böse anschauen wenn etwas schief gegangen ist. Sogar Krippenkinder können einfach so lange versuchen bis es klappt. So wurde festgestellt, dass sogar Kinder mit vermeintlichen Lernschwächen und Aufmerksamkeitsdefiziten beim Spielen mit dem PC geradezu erstrahlen. Würde man mit einem lernbehinderten Kita nicht automatisch in eine Art der Schonung und des Mitgefühls gehen? Gute PC-Spiele schonen nicht. Sie fördern neutral und werten nicht. Denn in diesen Spielewelten traut sich auch ein Kind mit vermeintlichen Schwierigkeiten einiges zu. Computer können Selbstvertrauen schaffen und Kitakinder fördern und Ihnen etwas beibringen. Schonend, im eigenen Tempo und mit positivem Feedback! Es ist an den Eltern, die Dosis zu bestimmen und die richtigen Programme zu wählen.

 

Hilfreiche Links zum Umgang mit dem PC als Kita Kind

PC und Kita Kinder (schau-hin.info)

PC und Kinder im Netz (focus.de)

PC und Kita Kinder im Netz (kindergesundheit-info.de)

 

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