Die Nürnberger Spielwarenmesse ist seit vielen Jahren die größte Spielwarenmesse der Welt. Im vergangenen Jahr hatte die weltweit größte Branchenschau rund 72 000 Spielzeug-Interessierte angezogen. Ähnlich viele internationale Gäste wurden für dieses Jahr erwartet. Die 2850 Aussteller aus 67 Ländern hatten in dem vollständig ausgebuchten Messezentrum seit vergangenem Mittwoch ihre Produktneuheiten präsentiert. In den 18 Hallen waren mehr als eine Million Produkte – unter anderem zu den Themen Modellbau, Holzspielwaren, Schreibwaren, Puppen, Plüsch, Sport und Outdoor sowie Lernen und Experimentieren – ausgestellt. Kiggi war dieses Jahr auch dabei und konnte wichtige Kontakte knüpfen. Mehr als eine Million Produkte können Fachbesucher auf der Messe ansehen, edukatives und technisches Spielzeug bilden die größte Gruppe. Auf keiner anderen Spielwarenfachmesse der Welt werden so viele Neuheiten und Trends zur Schau gestellt wie in Nürnberg. Einer großen Nachfrage erfreuten sich die in der TrendGallery ausgestellten Produkte, welcher drei Trendströmungen zugeordnet sind: Train your Brain (Gehirnjogging für Kinder), Everyday Hero (Spielende Alltagshelden) und Design to Play (Spielzeug als Designobjekt). Darüber hinaus setzt die Branche wieder verstärkt auf Klassiker. So feiern beispielsweise Knete, Bügelperlen und Brettspiele ein Revival. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse wird deutlich, dass trotz moderner Technik altbewährtes Spielzeug weiterhin hoch im Kurs steht. Der Renner dieses Jahr waren alle Produkte rund um George Lucas‘ Film-Epos Star Wars. Traditionell werden bei der Abendveranstaltung die Gewinner des Toy Awards ausgezeichnet. Insgesamt waren 616 Spielzeuge im Rennen um die Auszeichnung. Am Ende entschied sich die zehnköpfige Jury für einen multifunktionalen Roller, ein Modellbauset für Vorschulkinder, eine Wasserbombenschleuder und ein Programmierset für Jugendliche. Die endgültigen Zahlen stehen noch nicht fest, aber die Händler haben mit einem Plus von rund sechs Prozent abgeschlossen. Nach dem Top-Endspurt im Weihnachtsgeschäft, das rund 40 Prozent des Jahresbranchenumsatzes ausmacht, dürfte nun mit einem Umsatz von rund 3 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Mehr zur Spielwarenmesse findet man hier

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